Frédérique Constant

Frederique Constant


Luxus für alle (ohne die Villa zu verpfänden)

Frédérique Constant ist so etwas wie der sympathische Visionär in der Welt der Schweizer Uhren. Während andere Marken ihre Preise in Regionen treiben, in denen man normalerweise über den Kauf von Eigentumswohnungen nachdenkt, blieb das 1988 gegründete Ehepaar-Unternehmen am Boden. Ihr Motto „Accessible Luxury“ ist kein hohles Marketing-Blabla, sondern ein Versprechen: Klassische, wunderschöne Mechanik für Leute, die Stil schätzen, aber nicht ihr Erstgeborenes dafür in Zahlung geben wollen.

Das Aushängeschild der Marke ist ohne Zweifel die „Heart Beat“. Statt das Herzstück der Uhr – die Unruh – schüchtern hinter einem Zifferblatt zu verstecken, haben sie ihr einfach ein Fenster geschnitten. Das war so erfolgreich, dass sie fast vergessen haben, es patentieren zu lassen (was die halbe Branche schamlos ausgenutzt hat). Frédérique Constant zeigt uns, dass man auch als „junger Hüpfer“ in Genf ernstgenommen wird, wenn man die Ärmel hochkrempelt und eigene Manufakturkaliber entwickelt.

Technisch gesehen sind sie kleine Genies im Tarnanzug. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet eine klassisch-konservative Marke eine der ersten wirklich brauchbaren „Horological Smartwatches“ oder einen mechanischen Oszillator mit Hochfrequenz auf den Markt bringt? Sie mischen das Beste aus der traditionellen Uhrmacherkunst mit einem Schuss Silicon-Valley-Spirit. Wer eine FC trägt, signalisiert: Ich habe Geschmack, ich kenne mich aus und ich kann verdammt gut rechnen.

Am Ende ist eine Frédérique Constant die perfekte Wahl für das Handgelenk, wenn man Eleganz sucht, die nicht laut schreit, sondern charmant flüstert. Es sind Uhren, die man zum Anzug genauso gut tragen kann wie zum entspannten Hemd am Wochenende. Sie beweisen, dass „Swiss Made“ und ein fairer Preis keine Gegensätze sein müssen.

Wikipedia:   Frédérique ConstantFirmenauftritt:   Frédérique Constant