Girad-Perregaux


Kurzvorstellung

Der Schweizer Uhrenhersteller Girard-Perregaux gehört zu den traditionsreichsten Manufakturen der Haute Horlogerie. Die Ursprünge der Marke reichen bis ins Jahr 1791 zurück, als Jean-François Bautte in Genf mit der Herstellung feiner Uhren begann. Der heutige Name entstand 1856 durch die Verbindung von Constant Girard und Marie Perregaux. Diese familiäre und handwerkliche Tradition prägte die Marke nachhaltig und legte den Grundstein für zahlreiche technische Innovationen.

International berühmt wurde Girard-Perregaux im 19. Jahrhundert mit dem Tourbillon mit drei Goldbrücken. Diese Konstruktion war nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein ästhetisches Statement. Anstelle versteckter Werkteile rückte die Manufaktur die Brücken sichtbar auf die Zifferblattseite und gestaltete sie in Form eleganter Pfeile aus Gold. Dieses Konzept verband Technik und Design auf neuartige Weise und wurde zum Markenzeichen des Hauses.

Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte Girard-Perregaux zahlreiche eigene Kaliber und engagierte sich früh in der Serienfertigung hochpräziser Werke. Auch im Bereich der Quarztechnologie spielte die Marke eine Rolle, etwa mit der Entwicklung eines hochfrequenten Quarzwerks in den 1970er-Jahren. Dennoch liegt der Schwerpunkt bis heute klar auf mechanischen Manufakturwerken mit aufwendiger Finissierung.

Mit der sportlich-eleganten Laureato, die in den 1970er-Jahren eingeführt wurde, gelang Girard-Perregaux zudem der Einstieg in das Segment der luxuriösen Stahl-Sportuhren mit integriertem Armband. Heute verbindet die Marke traditionelle Handwerkskunst mit moderner Gestaltung und gehört zu den angesehenen unabhängigen Manufakturen der Schweiz. Girard-Perregaux steht für Innovationsgeist, ästhetische Konsequenz und eine lange, kontinuierliche Uhrmachertradition.


Hersteller
Anschrift Zentrale
Website
Wikipedia
eMail
Gründungsdatum
Zielgruppe
Preisniveau


Verkaufte Stückzahlen
Verwendete Werke
Umsatz
Gehört zu
Anzahl Mitarbeiter
Sonstiges