Kienzle
Kurzvorstellung
Der deutsche Uhrenhersteller Kienzle gehört zu den traditionsreichsten Marken der Branche. Gegründet wurde das Unternehmen 1822 von Johannes Schlenker in Schwenningen am Neckar. Später übernahm Jakob Kienzle den Betrieb, dessen Name schließlich zur Markenbezeichnung wurde. Im Laufe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts entwickelte sich Kienzle zu einem der größten Uhrenproduzenten Deutschlands und war zeitweise sogar einer der bedeutendsten Hersteller weltweit.
Kienzle machte sich zunächst mit Wand- und Tischuhren einen Namen, bevor das Unternehmen auch Armband- und Taschenuhren in sein Sortiment aufnahm. Besonders in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stand die Marke für zuverlässige, bezahlbare Zeitmesser mit solider Technik. Charakteristisch war die industrielle Fertigung in großen Stückzahlen, die es ermöglichte, Uhren für breite Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen.
In den 1970er-Jahren geriet Kienzle wie viele traditionelle Hersteller durch die Quarzkrise unter Druck. Eigentümerwechsel und wirtschaftliche Umstrukturierungen prägten die folgenden Jahrzehnte. Dennoch blieb der Markenname im deutschen Markt präsent. Heute steht Kienzle für klassische, zeitlos gestaltete Uhren im mittleren Preissegment. Das Sortiment umfasst sowohl Quarz- als auch Automatikmodelle, häufig mit klaren Zifferblättern und traditioneller Optik.
Die Marke knüpft bewusst an ihre lange Geschichte an und betont ihre Wurzeln in der deutschen Uhrentradition. Kienzle verbindet historische Identität mit moderner Produktion und spricht damit Kunden an, die Wert auf Tradition, Verlässlichkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen.
Von Kienzle hatte ich folgende Modelle.
| Hersteller | KIENZLE Uhren GmbH |
| Anschrift Zentrale | Heimhuder Straße 58 | 20148 Hamburg | Deutschland |
| Website | https://www.kienzle1822.de/ |
| Wikipedia | https://de.wikipedia.org/wiki/Kienzle_Uhren |
| Nur über die Homepage. | |
| Gründungsdatum | 1822 in Schwenningen am Neckar gegründet (Deutsche Uhrenfabrik Schlenker), Umbenennung nach Jakob Kienzle 1897 |
| Zielgruppe | Lifestyle- und Qualitätsbewusste, breite Zielgruppe mit Fokus auf traditionelle und erschwingliche Uhren. |
| Preisniveau | Einst breit gefächert: heute Standardmodelle ca. 49–149 €, höherwertige Kollektion bis über 18.900 € (Limitierte "Jakob Kienzle Edition") |
| Verkaufte Stückzahlen | Historisch: 162.000 Stück bereits 1893; Spitzenjahr 1939 mit 5 Mio Uhren. Moderne Produktion: in 2003/2004 ca. 650.000 Uhren verkauft. |
| Verwendete Werke | Moderne Modelle: überwiegend Quarzwerke, kombiniert mit mechanischen Modellen in höherwertigen Serien (manchmal „Made in Germany“) |
| Umsatz | Historisch produziert 1,3 Mrd € Umsatz in Deutschland laut Investorenziel. Operativer Umsatz heute unklar, Marke durch Lizenzierung revitalisiert. |
| Gehört zu |
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| Anzahl Mitarbeiter | Investoren (2024) schätzen aktuelle Teamgröße auf 120–300 Mitarbeiter in einer möglichen Manufaktur. |
| Sonstiges |
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