Ultraviolettes Licht


Ultraviolettes Licht, oft einfach UV-Licht genannt, ist ein Teil des elektromagnetischen Spektrums, den das menschliche Auge nicht mehr wahrnehmen kann. Es schließt direkt an das sichtbare violette Licht an, hat also kürzere Wellenlängen als das für uns sichtbare Licht. Genau diese kürzeren Wellenlängen machen es energiereicher.

Man unterteilt UV-Licht in drei Hauptbereiche: UV-A, UV-B und UV-C. UV-A ist dem sichtbaren Licht am nächsten, dringt tief in Materialien und auch in die Haut ein und ist für Effekte wie Bräunung oder Alterung verantwortlich. UV-B hat etwas kürzere Wellen, ist energiereicher und kann Sonnenbrand auslösen, spielt aber auch eine Rolle bei der Bildung von Vitamin D. UV-C ist am energiereichsten, wird von der Erdatmosphäre fast vollständig herausgefiltert und erreicht uns deshalb normalerweise nicht – es wird aber künstlich erzeugt, zum Beispiel für Desinfektionslampen, weil es Keime und Bakterien zerstören kann.

UV-Licht hat im Alltag viele Erscheinungen und Anwendungen. Es lässt bestimmte Stoffe fluoreszieren, also im Dunkeln leuchten, wenn sie von UV-Strahlen angeregt werden. Es wird in Schwarzlichtlampen eingesetzt, in der Medizintechnik, bei der Härtung von Kunststoffen oder Klebstoffen und in der Forensik, um Spuren sichtbar zu machen. Gleichzeitig ist es aber auch der Grund, warum Haut altert, Farben ausbleichen und warum man Sonnenschutz benötigt.


Wikipedia:  UltraviolettstrahlungLINK