Indizes


Indizes dienen zur schnellen und klaren Ablesbarkeit der Uhrzeit. Gleichzeitig sind sie ein wichtiges Designmerkmal, das die Ästhetik und den Charakter der Uhr stark beeinflusst – ob sportlich, elegant, technisch oder verspielt.

In Bezug auf Armbanduhren bezeichnet der Begriff Indizes (Einzahl: Index) die Stundenmarkierungen auf dem Zifferblatt. Diese geben an, wo sich die Stunden befinden, und ersetzen (teilweise oder vollständig) die Ziffern von 1 bis 12.


Strich oder Baton Indizes

  • Einfache Linien oder Balken, die die Stunden markieren.
  • Modern, minimalistisch, häufig bei eleganten Uhren zu finden.

Punktindizes

  • Punkte statt Zahlen oder Striche.
  • Oft bei Taucheruhren oder sportlichen Modellen zu finden.

Arabische Ziffern

  • Zahlen von 1 bis 12 (oder auch teilweise wie nur 3, 6, 9, 12).
  • Meistens sehr gut ablesbar | Klassisch | Modern

Wikipedia:  Arabische Ziffern


Römische Ziffern

  • Ziffern  I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X, XI und XII
  • Wirken traditionell, edel oder nostalgisch.

Funfact:
Der Zahlenwert 4 wird mit römischen Zahlen als IV angegeben. Damit der Nutzer vor Verwechselungen geschützt ist wird statt der IV häufig IIII genutzt, da dieses besser ablesbar sein soll.
Dieses Argument ist eines von vielen für die Nutzung der IIII.

Wikipedia:  Darstellung von IIII oder IV


Diamant- oder Schmuckindizes

  • Edelsteine oder andere Schmuckelemente an den Stundenpositionen.
  • Vor allem bei Damenuhren im Luxussegment.

Mischformen

  • Kombinationen aus Strichen, Ziffern oder Symbolen (z. B. Logo bei 12 Uhr).

Die Bering Movement ist mit Baton Indizes ausgestattet.

Die Steeldive 1953 mit Punkt Indizes.

Die Mondaine n°1 Regular ist mit arabischen Indizes ausgestattet.

Die Maurice Lacroix Les Classiques mit römischen Ziffern. Hier kann man die "falsche" Ziffer IV sehen.

Die Union Glashütte ist mit der Noramis Datum Sport mit Mischform-Indizes ausgestattet. Die 12 ist mit arabischen Ziffern und die restlichen Stundensymbole sind mit Peilstrichen ausgestattet.