Lünette
Die Lünette ist der meist drehbare Ring um das Uhrglas herum und gehört zum Gehäuse einer Armbanduhr. Sie kann rein dekorativ sein, hat aber oft eine Funktion – etwa zum Messen von Tauchzeiten bei Taucheruhren oder zur Berechnung von Flugdaten bei Fliegeruhren. Je nach Modell besteht sie aus Materialien wie Aluminium, Edelstahl oder Keramik und ist häufig mit einer Skala versehen.
Keramiklünette | Creamiclünette
Vorteile:
- Extrem kratzfest
- UV-beständig (verfärbt sich nicht durch Sonneneinstrahlung)
- Leicht, aber trotzdem sehr hart.
Nachteile:
- Kann bei starkem Stoß (z. B. Aufprall auf Steinboden) brechen oder splittern.
Verwendung:
- Häufig bei Luxus- und Sportuhren (z. B. Rolex,Union Glashütte, Omega, TAG Heuer)
- Oft mit glänzender Oberfläche oder eingefärbten Skalen (z. B. Tachymeter oder Tauchzeitskala)
Aluminium
Vorteile:
- Leicht, einfach herstellbar
- Gut für bunte Lünetten-Einsätze (früher sehr beliebt)
Nachteile:
- Kratzanfällig
- Farben können mit der Zeit ausbleichen oder abreiben
Verwendung:
- Vor allem bei älteren oder günstigeren Modellen
Titan
Vorteile:
- Sehr leicht.
- Hypoallergen.
- Gute Kratzfestigkeit.
Nachteile:
- Schwierig zu bearbeiten.
- Teuer
Verwendung:
- Bei leichten, robusten Uhren – oft für Outdoor, Militär oder Tauchen
Fazit
Wenn man eine kratzfeste, langlebige Lünette will: Keramik ist ideal, aber empfindlich gegen harte Stöße.
Wenn man eine robuste und klassische Lösung bevorzugt: Edelstahl oder Titan sind gute Alternativen zu Keramik.
Für Vintage-Charme oder günstigere Modelle: Aluminium ist funktional, aber nicht sehr widerstandsfähig.
Lünettenvariationen. Hier als Beispiel für eine Omega Seamaster 300M in Keramik