Einseitig drehende Lünette
Die Lünetten von Taucheruhren sind in der Regel einseitig drehend, um die Sicherheit beim Tauchen zu gewährleisten. Dreht sich eine Lünette versehentlich, etwa durch eine Berührung oder einen Stoß, kann sie nur in eine Richtung wandern – nämlich gegen den Uhrzeigersinn. Dadurch würde sich die verbleibende Tauchzeit auf der Uhr verkürzen, was zwar lästig ist, aber den Taucher nicht gefährdet. Wäre die Lünette jedoch beidseitig drehbar, könnte sie sich im schlimmsten Fall in die andere Richtung verstellen und eine längere verbleibende Zeit anzeigen, was zu einer lebensgefährlichen Fehleinschätzung des Luftvorrats führen könnte.
Was die Anzahl der Rastpunkte angeht, variiert das je nach Uhr. Häufig sind es entweder 60 oder 120 Klicks pro Umdrehung. 60 Klicks bedeuten einen Klick pro Minuteinteilung, während 120 Klicks eine feinere Abstufung mit einem Klick alle halbe Minute bieten. Hochwertige Taucheruhren setzen oft auf 120 Klicks für mehr Präzision beim Einstellen, aber es gibt auch Modelle mit 90, 100 oder sogar 72 Klicks – abhängig vom Hersteller und der Zielsetzung der Uhr.
| Wikipedia: Lünette | LINK |
Beispiel für eine Taucheruhr, hier die Union Glashütte Noramis Datum Sport mit einseitig drehender Lünette.