Oberleder
Wenn es um das Oberleder bei Lederarmbändern für Uhren geht, steht dieser Teil des Armbands für die sichtbare, äußere Lederschicht, die den Charakter, die Optik und oft auch den größten Teil der Haptik bestimmt. Das Oberleder muss nicht nur gut aussehen, sondern auch den täglichen Belastungen standhalten, Schweiß, UV-Licht und Bewegung vertragen, und zugleich angenehm auf der Haut wirken, obwohl die eigentliche Hautseite meist durch das Futterleder innen geschützt wird.
Am häufigsten werden hochwertige Kalbleder eingesetzt, da sie eine feine, gleichmäßige Narbung haben, weich und dennoch formstabil sind. Rindleder ist ebenfalls verbreitet, vor allem, wenn ein robusteres und etwas stärkeres Material gewünscht wird. Im gehobenen Segment finden sich exotische Ledersorten wie Alligator- oder Krokodilleder, die nicht nur optisch mit ihrer charakteristischen Schuppenstruktur auffallen, sondern auch sehr haltbar sind.
Auch Straußenleder mit seiner typischen Punktstruktur oder Eidechsenleder mit feiner Schuppenzeichnung werden für besonders elegante Armbänder verwendet. Im sportlicheren Bereich kann Büffelleder zum Einsatz kommen, das grober genarbt und besonders zäh ist. Je nach gewünschtem Look und Preisklasse werden diese Lederarten oft auch gefärbt, geprägt oder gewachst, um eine bestimmte Oberfläche zu erzielen.
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Bildquelle: Hirsch Armbänder GmbH
